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Anwendung und Vorteile von Glasblasen bei der Zementierung von Ölfeldern

Anwendung und Vorteile von Glasblasen bei der Zementierung von Ölfeldern

Glasbläschen (Hohlglasmikrokügelchen) werden hauptsächlich in zwei Bereichen der Ölfeldzementierung eingesetzt: in der Bohrflüssigkeit und im Zementschlamm. Durch die Zugabe von Hohlglasmikrokügelchen zur Bohrflüssigkeit und zum Zementschlamm lassen sich Produkte mit geringer Dichte und hoher Festigkeit herstellen.

I. Funktionen und Vorteile von Glasblasen in Bohrflüssigkeiten mit niedriger Dichte:

1. Reduzierung der Bohrflüssigkeitsdichte. Hohlglasmikrokügelchen ( CL42 ) weisen eine extrem niedrige Dichte (0,40–0,44 g/cm³) und eine Druckfestigkeit von 8000 Psi auf. Sie ermöglichen eine signifikante Reduzierung der Bohrflüssigkeitsdichte, ohne die Festigkeit zu beeinträchtigen. Dies gewährleistet eine stabile Bohrflüssigkeitsdichte beim Tiefbohren.

2. Hohle Glasmikrokügelchen sind eine Art stabiler Borosilikatglasbläschen. Dieses anorganische, nichtmetallische Material reagiert nicht chemisch mit anderen Substanzen im Bohrschlamm und gewährleistet so die chemische Stabilität der Bohrflüssigkeit.

3. Verbesserung der Schmierung und Verlängerung der Anlagenlebensdauer. Hohle Glasmikrokügelchen wirken als geschlossene Kugeln in der Bohrflüssigkeit wie Kugellager. Dadurch wird der Reibungswiderstand zwischen Bohrgestänge und Bohrlochwand effektiv reduziert. Gleichzeitig verringern sie die Reibung zwischen den Anlagenteilen und verlängern so deren Lebensdauer, was die Lebensdauer von Bohrrohren, Bohrmeißeln und anderen Anlagenteilen verlängert.

4. Die in Bohrflüssigkeiten verwendeten hohlen Glasmikrokügelchen können recycelt werden, wodurch die Produktionskosten auf dem Ölfeld gesenkt werden.

II. Die Zugabe von Hohlglasmikrokügelchen zu Zementsuspensionen in Ölfeldern kann die Probleme von niedrigem Druck, Leckagen in Bohrungen und geringer Zementsuspensionsrückführung lösen. Die wichtigsten Funktionen und Vorteile sind folgende:

1. Glasblasen eignen sich zur Herstellung von Zementschlämmen mit einer Dichte unter 1,60 g/cm³ (sogar bis hinunter zu 1,20–1,40 g/cm³). Aufgrund ihrer geringen Dichte können hohle Glasmikrokügelchen die Schlammdichte deutlich reduzieren, ohne das Wasservolumen zu erhöhen, und so die Wasserverlustrate effektiv kontrollieren.

2. Vermeidung von Formationsverlusten: Bei der Zementierung von Abschnitten mit geringem Formationsbruchdruck (flache Formationen, lockere Formationen, Bruchzonen) kann hochdichte Zementsuspension leicht zu Formationsverlusten führen. Die geringe Dichte der Mikrosphären-Zementsuspension reduziert die äquivalente Zirkulationsdichte und verhindert so Formationsverluste.

3. Verbesserung der Druckfestigkeit von Zementstein: Im Vergleich zu Zement mit niedriger Dichte und hohem Wasser-Zement-Wert weist Zementsuspension mit Hohlglasmikrokügelchen bei gleicher Dichte eine höhere Druck- und Biegefestigkeit auf. Die Mikrokügelchen wirken wie „Mikro-Lufteinschlüsse“ im Zementstein, absorbieren und verteilen Spannungen und verhindern so die Sprödigkeit des Zementsteins.

4. Verbesserung der rheologischen Eigenschaften und der Stabilität der Zementsuspension: Hohle Glasmikrokügelchen verbessern die Fließfähigkeit der Zementsuspension, erleichtern das Pumpen und Verdrängen und erhöhen so die Verdrängungseffizienz der Zementierung.

5. Hohe Temperaturbeständigkeit, hohe Druckbeständigkeit und geringe Wärmeleitfähigkeit. Hohlglasmikrokügelchen verbessern die thermische Stabilität und die Hochdruckbeständigkeit der Zementsuspension, reduzieren den Wärmetransfer zum Bohrlochfutterrohr und schützen andere Bohrlochgeräte.

5. Durch die Zugabe von Hohlglasmikrokügelchen kann die Verdickungszeit an die Bauanforderungen angepasst werden, was die Handhabung erleichtert und die Zementierqualität verbessert.

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